david holzinger - zwischen bild und objekt, material und struktur

5.- 27.oktober 2019 vernissage. 5.okt. 18.oo - 1.ooh

zentral geht es holzinger in seiner arbeit um rein bildnerische frageestellungen, um eine auseinandersetzung mit dem werkbegriff an und für sich und speziell mit dem künstlerischen material und seinen strukturellen  möglichkeiten, die mithilfe verschiedener werkzeuge (rakel, stifte, pinsel, messer, schere und sogar der bunsenbrenner), umgesetzt wird. 

es geht ihm um organisation bzw. komposition auf der fläche des bildvehikels, um zentralisation oder gegenseitiges all over, vorzugsweise um geometrische, horizontale teilungen der bildfläche, um proportionen, maße und volumina, aber auch um räumliche schichtungen und überlagerungen, von farben und materialien.

es entstehen formal-ästhetische, poetische und lyrishe werke. er betrachtet seine werke nicht wirklich als öl auf leinwand, sondern vielmehr als öl auf einem körper. durch das schneiden, reißen, kratzen und das übereinanderlegen der schichten fühlt es sich mehr so an. sein werk - ein abstraktes frage- und antwort-spiel