sommerspiele  

spiele und gerahmte kunst

  

ausstellung  „sommerspiele“

11. juli bis 16. august 2009

vernissage: 11. juli 16 uhr

 

  

am 11. juli beginnt in der galerie muh am aichberg die heurige sommerausstellung. sie ist dem thema spiele gewidmet. der mensch in seiner ganzen geschichte war immer schon zum spielen aufgelegt. aus der antike finden sich funde von vielfältigen spielen. Puppen finden in den versen der sappho erwähnung und bei ovid gibt es unzählige hinweise auf spiele. was spielte ägypter der pharaonenzeit, griechen und römer in der vergangenheit? bezeugt sind unter anderem würfelspielen, spiele mit puppen mit zinnfiguren, drachensteigen, blindekuh, verstecken.

spiele waren immer unterhaltung und vergnügen. das ein künstlerisches werk unterhaltung und vergnügen bereiten kann, ist auch bekannt.

 

                         

 

in der galerie muh geht es in dieser ausstellung um sommerspiele und kunst. angelehnt an die antiken vorbilder sind verschiedene spiele entstanden, wobei auf technik und elektronik verzichtet wurde, gepaart mit kunstwerken von wulf bugatti, renate petutschnig, eva wassertheurer, ernst zdrahal und anderen. ein erlebnis für jung und alt, da einige spiele auch ausprobiert werden können, zur unterhaltung und zum vergnügen, für jeden ist etwas dabei, das leben und die kunst ein spiel.

 

      

 

wenn auch der eigentliche eingang zur galerie vom unwetter anfang juli arg in mitleidenschaft gezogen wurde, läuft die ausstellung „sommerspiele“ mit spielen und gerahmter kunst noch bis 16. august. zu sehen sind arbeiten von künstlern aus ganz kärnten, wien und dem lavanttal. wer lust hat, kann sich auch selbst als künstler versuchen, material hiezu steht bereit. die ausgestellten spiele rufen nostalgie an die eigene kindheit wach, wenn man z.B. auf ein fernsehgerät aus den 60er jahren mit märchenfiguren trifft. irritierend der mölltaler von karl steinwender, er scheint sich zu ducken sich in seinem nest behaglich zu fühlen. die moderne interpretation von lading durch wulf bugatti ringt dem betrachter einige fantasie ab. erwähnt sei auch die originelle beschriftung der exponate, wie aus zufällig gefundenen papierfetzen.